🧩 Das Problem in 10 Sekunden
Paradox, aber häufig: Jede Einheit verbessert sich – die Gesamtsumme sieht schlechter aus. Der Grund ist schlicht die Mischung. Wenn plötzlich viel mehr schwierigere Fälle kommen, kippt der Durchschnitt – ohne dass jemand schlechter arbeitet.
🤝 Konkretes Beispiel aus dem Vertrieb
September: Kleine Aufträge gewinnen 80 von 100 Angeboten (80%). Großprojekte gewinnen 30 von 100 (30%). Gesamt: 110/200 = 55%.
Oktober (beide besser): Kleine Aufträge 102 von 120 = 85%. Großprojekte 140 von 400 = 35%.
Weil jetzt viel mehr Großprojekte im Spiel sind, landet die Summe bei 242/520 ≈ 46%. Jeder wird besser – aber die Mischung zieht die Gesamtquote nach unten.
✅ So machen Sie es morgen richtig
Im Reporting zuerst Teilquoten + Stückzahlen zeigen, dann die Summe. Rechnen Sie einmal mit „eingefrorener Mischung“ gegen (z. B. April-Quoten, aber März-Fälle). Und fragen Sie sich: „Sehe ich wirkliche Performance oder nur eine veränderte Mischung?“ – bleiben Sie gesund und zuversichtlich 😄
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